Hindrichs & Rommel

Büro für Verfahrenspflege und Pflegefachberatung

  • Internetseite des Projektbüros EinStep
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  • Unserer persönlicher Adler des Projektbüros EinStep liebevoll genannt "Laui"
    Unserer persönlicher Adler des Projektbüros EinStep liebevoll genannt "Laui"
  • Abschlussveranstaltung Berlin September 2017
Projektbüro EinStep
    Abschlussveranstaltung Berlin September 2017 Projektbüro EinStep
  • Regionalkoordinatorinnen im Gespräch Abschlussveranstaltung Berlin September 2017
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  • Veranstaltung Meilensteinveranstaltung Berlin Juni 2016
    Veranstaltung Meilensteinveranstaltung Berlin Juni 2016
  • Multiplikatorenausbildung
BPA März 2015 in Mainz
    Multiplikatorenausbildung BPA März 2015 in Mainz
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BAGFW März 2015 in Mainz
    Multiplikatorenausbildung BAGFW März 2015 in Mainz
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BPA April 2015 in Karlsruhe
    Multiplikatorenausbildung BPA April 2015 in Karlsruhe
  • Multiplikatorenausbildung
BAGFW April 2015 in Karlsruhe
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BPA April 2015 in Stuttgart
    Multiplikatorenausbildung BPA April 2015 in Stuttgart
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BAGFW April 2015 in Mainz
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BPA April 2015 in Mainz
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BAGFW April 2015 in Stuttgart
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  • ...jede Etappe wurde gebührend gefeiert.... Laui immer mit dabei
    ...jede Etappe wurde gebührend gefeiert.... Laui immer mit dabei
  • Ein Tag im Projektbüro..... Kaffee und Süßigkeiten fürs Strukturmodell
    Ein Tag im Projektbüro..... Kaffee und Süßigkeiten fürs Strukturmodell
  • Elisabeth Beikrich & Michael Wipp September 2017
    Elisabeth Beikrich & Michael Wipp September 2017
  • Elisabeth Beikirch & Karl Josef Laumann - Roadshow 2015
    Elisabeth Beikirch & Karl Josef Laumann - Roadshow 2015
Internetseite des Projektbüros EinStep
Internetseite des Projektbüros EinStep

  Pflegedokumentation mit dem Strukturmodell

Entbürokratisierte Dokumentation in der Langzeitpflege
Ambulant - Teilstationär - Stationär - Kurzzeitpflege

Für eine nachhaltige Einführung und die Implementierung des Strukturmodell in der Pflegedokumentation ist es von entscheidender Bedeutung alle Beteiligten in einem Unternehmen/Einrichtung aus allen Ebenen von Beginn aktiv in das Projekt mit einzubeziehen. Nur wenn alle Ebenen das gleiche Ziel verfolgen etwas positiv in Pflege vor Ort verändern zu wollen kann dies nachhaltig gelingen. 


Daher besteht unserer Leistungsangebot zur Einführung und Implementierung des Strukturmodell aus den drei Säulen 

  • Analyse und Projektplanung
  • Information und Schulung des Pflegemanagements
  • Grundschulung der Mitarbeiter 
  • Begleitung von Ort während der Implementierung                                  (Reflexiongespräche,Fallgespräche, Pflegevisite vor Ort)

Eine realistische Projektplanung unter Berücksichtigung aller zur Verfügung stehenden Ressourcen und die Überprüfung nach jede Projekt Schritt sind entscheidend für das Gelingen.




Alle Kollegen aus unserem Netzwerk sind ausgebildete Multiplikatoren der Verbände, die durch das Projektbüro EinStep ausgebildet wurden.

Für die Grundschulung der Mitarbeiter orientieren wir uns daher an den Vorgaben und Empfehlungen des Projektbüros EinStep.


www.ein-step.de

Das Konzept der verschlankten Dokumentation, im folgenden Strukturmodell benannt, in den einzelnen vier Pflegeprozessschritten




  • Strukturierte Informationssammlung (SIS) als Einstieg in den Pflegeprozess (Element 1)
  • Individuelle Maßnahmenplanung mit den Erkenntnissen aus der SIS (Element 2)
  • Berichteblatt mit der Fokussierung auf Abweichungen aus dem der Maßnahmenplanung             und der SIS (Element 3)
  • Festlegung von Evaluationsdaten aus Erkenntnissen der SIS, der Maßnahmenplanung           und des Berichteblatts (Element 4)

Das Strukturmodell zur Entbürokratisierung der Pflegedokumentation besteht aus vier Elementen, welche aufeinander aufbauen und den vier-phasen Pflegeprozess (orientiert am WHO Modell) in der Dokumentation systematisch abbilden.


Ausgangspunkt sind die aktuellen Wünsche, Bedürfnisse und Anforderungen des Betroffenen, es erfolgt eine pflegefachliche Einschätzung der aktuellen Pflege- und Betreuungssituation und mündet in einem gemeinsamen Verständigungsprozess, aus dem sich entsprechende Maßnahmen für eine optimale Versorgung aus Sicht der pflegebedürftigen Person in seinem Lebensalltag ableiten lassen.

Der sechs-Phasen-Modell nach Fiechter und Meier

Das Sechs-Phasen-Modell nach Fiechter und Meier von 1998 ist das in Deutschland meist verwendete Prozessmodell. Es wird in der Pflegeplanung praktisch umgesetzt und jeweils aktuell dokumentiert.

Vier-Phasen-Modelle

Das Vier-Phasen-Modell von Yura und Walsh (1983) und der WHO (1974) auf das sich das Strukturmodell zur Entbürokratisierung der Pflegedokumentation bezieht.


1. Element - Strukturierte Informationssammlung (SIS)

Bearbeitung der Themenfeldern in der SIS


In der Praxis, bei der Bearbeitung bzw. der Erfassung in den einzelnen Themenfeldern hat sich folgende Vorgehensweise zum Einüben der neuen Systematik als bewährt erwiesen.


Zunächst schildert die pflegebedürftige Person aus ihrer Sicht, ihre Wünsche und Erfordernisse zur eigenen Situation.


Im zweiten Schritt nimmt die Pflegefachkraft eine pflegefachliche Einschätzung zu jedem Themenfeld vor. 


Unter Betrachtung und Berücksichtigung beider Sichtweisen erfolgt in einem dritten Schritt der gemeinsame Verständigungsprozess als Grundlage für die nachfolgende Maßnahmenplanung.

2. Element - Maßnahmenplanung

Inhalte der Maßnahmenplanung

Routinemäßige und wiederkehrende Abläufe in der Versorgung sowie der psychosozialen Betreuung werden übersichtlich und zur schnellen Orientierung nachvollziehbar in der Maßnahmenplanung dargestellt.

Handlungsleitend ist dabei stets, ob aus fachlicher Sicht oder auf Wunsch der pflegebedürftigen Person bestimmte Leistungen zu einem fixen Zeitpunkt erbracht werden sollen.

Bei der Formulierung der Maßnahmen sollte darauf geachtet werden, dass diese eindeutig und handlungsleitend erfolgen. Das heißt, durch die Inhalte wird das „Wer, Was, Wie, Wo und Wann nachvollziehbar.

Beispiel Maßnahmenplanung Ambulant

Beispiel Maßnahmenplanung Stationär

3. Element - Berichteblatt mit dem Fokus auf Abweichungen

Das Berichteblatt ist das zentrales Steuerungs– und Kommunikationsinstrument in einer schlanken Pflegdokumentation. 

Eine schnelle Übersichtlichkeit und Nachvollziehbarkeit bei Veränderungen im Pflegeprozess werden somit sichergestellt und bilden die Grundlage für die Evaluation.

4. Element - Evaluation




Die Evaluation dient zur Einschätzung der Wirkung individueller Angebote und Maßnahmen, sowie zur Reaktion auf aktuelle Veränderungen im Pflege- und Betreuungsprozess.

Hier im Beispiel zum Thema Mobilität 



Fachbuch 

Dokumentieren mit dem Strukturmodell


Herausgeber: Elisabeth Beikirch, Hans Dieter Nolting, Michael Wipp

Mitautor 2017

Hier können Sie das Buch bestellen



Altenpflege Dossier 04

Dokumentation


Vincentz Verlag

2015


Mitautoren

Hier können Sie das Dossier bestellen