Hindrichs & Rommel

Büro für Verfahrenspflege und Pflegefachberatung

Nationale Expertenstandards - DNQP

Schulung-Umsetzung-Implementierung in der Praxis

Definition Pflegequalität

Nach der Definition von Qualität durch Donabedian (1968), ist Pflegequalität 

„Die Übereinstimmung zwischen der tatsächlichen Pflege und zuvor dafür formulierter Kriterien.“




Unser Leistungsangebot zu den nationalen Expertenstandards

  • Erstellung von Umsetzungsstandards für Ihr Unternehmen
  • Schulungen zu allen Expertenstandards
  • Implementierungsbegleitung in der Praxis
  • Expertenstandards-UpDate

Alle bisher vorliegenden zehn Expertenstandards wurden vom DNQP (Deutsches Netzwerk für Qualität in der Pflege) entwickelt, modellhaft implementiert, gültig gesetzt und evaluiert. Mit dem 2008 in Kraft getreten Pflege-Weiterentwicklungsgesetz erfolgte durch den Gesetzgeber die Übertragung der Entwicklung und Aktualisierung von Expertenstandards an die Vertragspartner des SGB XI (Soziale Pflegeversicherung). 

In einer gemeinsamen Vereinbarung haben sich der GKV-Spitzenverband (Spitzenverband Bund der Pflegekassen nach § 53 SGB XI), die Vereinigungen der Träger der Pflegeeinrichtungen auf Bundesebene, die Bundesarbeitsgemeinschaft der überörtlichen Träger der Sozialhilfe und die Bundesvereinigung der kommunalen Spitzenverbände am 30.03.2009 auf eine Verfahrensordnung zur Entwicklung von Expertenstandards zur Sicherstellung und Weiterentwicklung in der Pflege verständigt. Das Bundesministerium für Gesundheit hat diese Verfahrensordnung mit einem Schreiben vom 10.03.2009 genehmigt.

Nationaler Expertenstandard (DNQP)

Beziehungspflege in der Pflege von Menschen mit Demenz


Konsensus Konferenz am 06. Oktober 2017 in Osnabrück


Schulungsinhalte zum Thema

  • Expertenstandard "Beziehungsgestaltung in der Pflege für           Menschen mit Demenz" DNQP 2017

Konsensus - Konferenz in Osnabrück

Nationaler Expertenstandard (DNQP)

Dekubitusprophylaxe in der Pflege


2. Aktualisierung 2018

1. Aktualisierung 2010

1. Fassung - Aktualisierte Literaturstudie 2004

1. Fassung 2002


Schulungsinhalte zum Thema

  • Expertenstandard "Dekubitusprophylaxe in der Pflege" DNQP 2018
  • Strukturierte Informationssammlung (SIS® ambulant, stationär,           Tagespflege, Kurzzeitpflege)
  • Pflegeanamnese im AEDL Bereich „Sich bewegen“
  • Risikoeinschätzung Dekubitusfaktoren
  • Pflegerisches Risikorad Dekubitus
  • Bewegungs- und Lagerungsprotokoll
  • Beratungsflyer „Dekubitusprophylaxe in der Pflege“
  • Ablaufdiagramm Dekubitusprophylaxe
  • Schulungseinheit Expertenstandard Dekubitusprophylaxe in der           Pflege

Nationaler Expertenstandard (DNQP)

Sturzprophylaxe in der Pflege


1. Aktualisierung 2013

1. Fassung - Aktualisierte Literaturstudie 2015

1. Fassung 2005


Schulungsinhalte zum Thema

  • Expertenstandard "Sturzprophylaxe in der Pflege" DNQP 2013
  • Strukturierte Informationssammlung (SIS® ambulant, stationär,           Tagespflege, Kurzzeitpflege)
  • Pflegeanamnese im AEDL Bereich „Sich bewegen“
  • Risikoeinschätzung Sturzfaktoren
  • Pflegerisches Risikorad Sturz
  • Sturzprotokoll
  • Beratungsflyer „Sturzprophylaxe in der Pflege“, "Erhaltung und             Förderung der Mobilität"; "Alternativen zu                                         bewegungseinschränkenden Maßnahmen"
  • Ablaufdiagramm Sturzprophylaxe
  • Schulungseinheit Expertenstandard Sturzprophylaxe in der Pflege

Nationaler Expertenstandard (DNQP)

Förderung der Harnkontinenz in der Pflege


1. Aktualisierung 2014

1. Fassung - Aktualisierte Literaturstudie 2014

1. Fassung 2006


Schulungsinhalte zum Thema

  • Expertenstandard "Förderung der Harnkontinenz in der                 Pflege" DNQP 2014
  • Strukturierte Informationssammlung (SIS® ambulant,                  stationär, Tagespflege, Kurzzeitpflege)
  • Pflegeanamnese im AEDL Bereich „Ausscheiden“
  • Risikoeinschätzung Harninkontinenz
  • Pflegerisches Risikorad Harninkontinenz
  • Kontinenzprofile
  • Miktionsprotokoll
  • Beratungsflyer „Kontinenzförderung in der Pflege“
  • Ablaufdiagramm Harnkontinenz
  • Schulungseinheit Expertenstandard  Förderung der                       Harnkontinenz in der Pflege

Nationaler Expertenstandard (DNQP)

Schmerzmanagement bei akuten und chronischen Schmerzen


1. Fassung 2011 (akut)

1. Fassung 2015 (chronisch)


Schulungsinhalte zum Thema

  • Expertenstandard "Schmerzmanagement bei akuten und             chronischen Schmerzen in der Pflege" DNQP 2011/2015
  • Strukturierte Informationssammlung (SIS® ambulant,               stationär, Tagespflege, Kurzzeitpflege)
  • Pflegeanamnese im AEDL - Behandlungspflege
  • Kriterien Schmerzeinschätzung
  • Pflegerisches Risikorad Schmerz
  • Beurteilung von Schmerzen bei Demenz (BESD)
  • Schmerzprotokoll
  • Beratungsflyer „Schmerzmanagement bei akuten und                 chronischen Schmerzen“
  • Ablaufdiagramm Schmerzmanagement bei akuten und               chronischen Schmerzen
  • Schulungseinheit Expertenstandard Schmerzmanagement           bei akuten und chronischen Schmerzen
Der Weg zum Expertenstandard – Vergleich Verfahrensablauf DNQP - §113a SGB XI

  • Das Verfahren nach § 113a SGB XI orientiert sich im Wesentlichen an der vom DNQP entwickelten und erprobten Vorgehensweise zur Entwicklung eines Expertenstandards
  • Der grundlegende Unterschied zwischen den beiden Verfahren ist, dass beim Verfahren des DNQP das Verfahren komplett in einer Hand (der des DNQP) liegt und beim Verfahren nach § 113a SGB XI die Erarbeitung des Entwurfes und die modellhafte Implementierung durch zwei unterschiedliche Institutionen erfolgen muss 
  • Auch bei der rechtlichen Verbindlichkeit ergibt sich auf den ersten Blick ein deutlicher Unterschied, da beim Verfahren nach §113a SGB XI durch die Veröffentlichung im Bundesanzeiger die Einführung des Expertenstandards „gesetzlich“ verpflichtend wird 
  • In der Praxis hat dieses aber faktisch kaum Auswirkungen, da die Expertenstandards und ihre Implementierung und Schulung zum einen Inhalt der Qualitätsprüfungsrichtlinien (QPR) sind, auf deren Basis bisher die Ermittlung der Pflegenoten erfolgt und zum anderen, da sie den aktuellen Stand pflegerischen Wissens repräsentieren und so im Haftungs- und Schadensfall quasi als vorweggenommenes Expertengutachten wirken (bzw. die Umsetzung und Anwendung dieses Wissens als Beurteilungskriterium)
  • Die Expertenstandards nach beiden Verfahren stellen keine direkten Handlungsanleitungen dar, sondern beschreiben ein Qualitätsniveau auf dessen Basis die einrichtungsindividuelle Umsetzung erfolgen soll, deren einer Teil die Erstellung eines hauseigenen Umsetzungsstandards sein sollte.